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Eggolsheim, 11. April 2017: Auf dem deutschen Eisenbahnmarkt setzt die DB Netz AG als erstes Unternehmen zwei RECO-PP-Personenersatzaufzüge ein. Damit hat die Deutsche Bahn zum ersten Mal in Deutschland eine Fußgängerersatzbrücke vollständig barrierefrei übergeben.

Eisenbahnprojekt Nürnberg-Ebensfeld
Als Teil des Eisenbahnprojekts Nürnberg-Ebensfeld wird die Strecke Forchheim-Eggolsheim auf einer Länge von 13,6 km von zwei auf vier Gleise erweitert. Die zwei äußeren Gleise sind für den Hochgeschwindigkeitsverkehr mit Geschwindigkeiten bis 230 km/h ausgelegt; auf den beiden innengleisen sind Geschwindigkeiten bis 160 km/h für den Regional- und S-Bahn-Verkehr möglich. In Eggolsheim wurde hierzu der bestehende Bahnübergang für den gesamten Verkehr gesperrt, sodass mit dem Bau eines Fußgängertunnels als Ersatz begonnen werden kann. Während der Bauarbeiten ermöglicht die Fußgängerersatzbrücke den Passagieren den Zugang zu den beiden Bahnsteigen.

Barrierefrei zugänglich, bequem und sicher
Im Verhältnis zu den Oberleitungen befindet sich der Treppenübergang nicht weniger als ca. 7.500 mm über dem Boden. Hierfür ist der temporäre Treppenaufgang an der Ostseite mit nicht weniger als fünf Ruhepodesten ausgestattet. Für Reisende mit Kinderwagen, Fahrrädern und für in ihrer Mobilität beeinträchtigte oder auf einen Rollstuhl angewiesene Reisende ist dies ein unüberwindbares Hindernis. Dank der RECO-PP-Personenersatzaufzüge bleibt die Fußgängerbrücke für jeden Benutzer zugänglich, wobei die DB Netz AG für ihre Passagiere den Komfort und die Sicherheit (während der Glätteperiode im Winter) aufrechterhält. 

Aufbau bei laufendem Betrieb
Auf dem europäischen Eisenbahnmarkt baut RECO Lift Solutions seine Personenersatzaufzüge normalerweise nachts während einer Außerdienststellung auf. Bei diesem Projekt erhielten wir von der DB Netz AG die Gelegenheit, die Aufzüge tagsüber zu montieren, während die Regional- und Intercityzüge wie üblich verkehrten. Das Kranunternehmen Schmidbauer setzte beide RECO-Aufzüge in einem Zeitraum von nur vier Stunden ein. Das Bauunternehmen Markgraf erstellte die erforderlichen Fundamente, an denen RECO die Aufzugschächte verankerte. Somit bilden sowohl die Fußgängerbrücke von Feig Gerüstbau als auch die RECO-Aufzüge eine voneinander unabhängige Einzelkonstruktion.

Unterstützung durch MS AG, NWS AG und die Aufzugswerke Schmitt & Sohn GmbH
Nach dem Aufbau wurden die RECO-Aufzüge vom TÜV Süd geprüft. Ein Teil dieser Prüfung erstreckt sich auf die Erprobung der Sprech-Hör-Verbindung der RECO-Aufzüge. Diese Einrichtung wurde von der MS AG aus München eingebaut und dann mit der Wach- und Schließgesellschaft NWS AG aus Nürnberg verbunden. Erforderlichenfalls werden Störungen an den Aufzügen von RECO Lift Solutions durch die Aufzugswerke Schmitt & Sohn aus Nürnberg behoben. Alles in allem ein erfreuliches Ergebnis einer ausgezeichneten Zusammenarbeit verschiedener Parteien mit ihrem jeweils eigenen Spezialistentum.

Keine anderen Beteiligten.

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